Wundsein vorbeugen: Was hilft wirklich? | LINOSAN®
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Wundsein vorbeugen: Was hinter wund geriebener Haut steckt – und was wissenschaftlich hilft
Wund geriebene, gereizte Haut kennen viele: an Hautfalten, nach langem Sitzen oder Liegen, bei sportlicher Belastung, oder bei empfindlicher, älterer Haut. Man spricht dann von „Wundsein“ – gerötete, gereizte, manchmal brennende Haut, die durch Reibung und Feuchtigkeit entsteht. Wichtig zur Einordnung: Wundsein ist etwas anderes als eine offene Wunde – es beschreibt einen gereizten, geschwächten Hautzustand, keine Gewebeverletzung. Und genau für diesen Zustand gibt es tatsächlich eine solide wissenschaftliche Basis, wie vorbeugende Pflege helfen kann.
Was bei Wundsein mechanisch passiert
Wundsein entsteht meist durch eine Kombination aus mehreren Faktoren: mechanische Reibung (Haut auf Haut, Haut auf Stoff), anhaltende Feuchtigkeit (Schweiß, teils auch andere Flüssigkeiten) und die dadurch bedingte Störung des natürlichen Fettfilms der Haut. Eine Untersuchung zur Pathophysiologie von feuchtigkeitsbedingten Hautschäden beschreibt diesen Zusammenhang deutlich: Reibung und Scherkräfte gelten neben Feuchtigkeit als zentrale mechanische Faktoren, die zusammen die schützende Fettschicht der Haut („dermolipide Barriere“) angreifen und so die Haut anfälliger für Rötung und Reizung machen. [1]
Was die Forschung zu vorbeugender Pflege sagt
Hier wird es konkret: Eine kontrollierte Studie in einer Langzeitpflegeeinrichtung in Japan untersuchte gezielt die Wirkung einer rückfettenden Barriere-Creme bei älteren Frauen. Gemessen wurden dabei objektive Hautwerte – unter anderem die Hornschicht-Feuchtigkeit, der transepidermale Wasserverlust (ein Maß für die Barrierefunktion der Haut) sowie das Ausmaß von Hautrötung. Das Ergebnis: Die konsequente Anwendung einer feuchtigkeitsspendenden, rückfettenden Creme verbesserte diese Hautwerte messbar. [2] Das bestätigt, was in der Pflegepraxis schon lange beobachtet wird: Eine intakte, gut rückgefettete Hautbarriere ist widerstandsfähiger gegenüber Reibung und Feuchtigkeit als trockene, ungeschützte Haut.
Die Rolle von Ölen und Lipiden in der vorbeugenden Pflege
LINOSAN® Creme setzt auf eine Kombination zweier gut untersuchter lipophiler Pflegesubstanzen: Maiskeimöl (Zea Mays Oil) und flüssiges Paraffin (Paraffinum Liquidum).
Maiskeimöl zeichnet sich durch einen besonders hohen Gehalt an Linolsäure aus – einer essenziellen, mehrfach ungesättigten Fettsäure. Eine Analyse der Fettsäurezusammensetzung von Maiskeimöl fand einen Linolsäure-Anteil von rund 53 % des gesamten Fettsäuregehalts. [3] Linolsäure gilt als wichtiger Baustein zum Erhalt einer intakten Hautbarriere.
Flüssiges Paraffin (Mineralöl) wiederum zählt zu den am besten untersuchten okklusiven Pflegestoffen überhaupt. Eine umfassende Fachübersicht im International Journal of Cosmetic Science fasst jahrzehntelange Forschung zusammen: Mineralöl verringert nachweislich den transepidermalen Wasserverlust (TEWL) und verbessert die Barrierefunktion der Haut messbar – in Studien teils sogar wirksamer als manche pflanzlichen Öle. [4] Diese beiden Substanzen ergänzen sich in ihrer Wirkweise: Maiskeimöl liefert hautverwandte Fettsäuren, Paraffinum Liquidum verstärkt zusätzlich den okklusiven, wasserrückhaltenden Effekt.
Praktische Tipps zur Vorbeugung
1. Reibungsstellen konsequent eincremen. Hautfalten, Bereiche mit engem Kleidungskontakt oder Sportbekleidung profitieren von regelmäßiger, rückfettender Pflege – idealerweise bevor sichtbare Reizungen entstehen.
2. Nach Belastung zeitnah pflegen. Nach dem Sport, langem Sitzen oder Liegen sollte die Haut möglichst bald wieder mit Fett und Feuchtigkeit versorgt werden.
3. Trocken tupfen statt reiben. Beim Abtrocknen empfindlicher Hautstellen die Haut sanft abtupfen statt reiben, um zusätzliche mechanische Reizung zu vermeiden.
4. Atmungsaktive Kleidung bevorzugen. Kleidung, die Feuchtigkeit ableitet statt zu stauen, reduziert einen der beiden Hauptfaktoren für Wundsein von vornherein.
5. Besonders gefährdete Stellen im Blick behalten. Hautfalten, Bereiche unter Windeln oder Inkontinenzprodukten sowie Druckstellen bei eingeschränkter Mobilität verdienen besondere Aufmerksamkeit – hier lohnt sich vorbeugende statt nachträglicher Pflege.
Wann ärztlichen Rat einholen?
Wichtig zur Abgrenzung: Bei offenen, nässenden, blutenden oder infizierten Hautstellen handelt es sich nicht mehr um einfaches Wundsein, sondern um einen medizinischen Befund, der ärztlich oder pflegefachlich abgeklärt werden sollte. Vorbeugende Pflege ersetzt in solchen Fällen keine Behandlung.
Konsequente Pflege als Vorbeugung
LINOSAN® Creme versorgt die Haut mit hautähnlichen Lipiden aus Maiskeimöl und Feuchtigkeit, mildert Gereiztheit und bildet eine Schutzbarriere gegen den Verlust der hauteigenen Feuchtigkeit – und beugt so, konsequent angewendet, Wundsein vor. Ganz ohne Parfüm, Parabene, Alkohol oder Silikonöle.
Wer unsicher ist, ob die LINOSAN® Creme zur eigenen Haut passt und die Creme noch nicht kennt, kann sie unverbindlich über das kostenlose Muster testen.
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche oder pflegefachliche Beratung.
Quellen
[1] Effectiveness of Zinc Oxide Ointments Versus Non-Irritating Barrier Films in the Prevention of Incontinence-Associated Dermatitis. NCBI PMC. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC12921905/
[2] Effects of a Skin Barrier Cream on Management of Incontinence-Associated Dermatitis in Older Women: A Cluster Randomized Controlled Trial. PubMed. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28723852/
[3] Content of fatty acids in corn (Zea mays L.) oil from Ecuador. ResearchGate. https://www.researchgate.net/publication/318857588_Content_of_fatty_acids_in_corn_Zea_mays_L_oil_from_Ecuador
[4] Rawlings, A.V.: A review on the extensive skin benefits of mineral oil. International Journal of Cosmetic Science, Wiley Online Library. https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1468-2494.2012.00752.x